Liebe Patienten, Patientinnen, Interessierte, Bekannte, Kollegen,

nun hören wir täglich, dass die Infektionszahlen abflachen, die Zeit bis zur Verdoppelung größer wird und die Zahl der Genesungen ansteigt.
Zusätzlich können wir einer ersten deutschen wissenschaftlichen Studie aus Heinzberg Annäherungen an die wirkliche Todesrate und Gefahr des Virus entnehmen.
Das alles klingt sehr positiv, sodass wir zunehmend über sinnvolle Exit-Strategien nachdenken können.

In einem der ersten Artikel habe ich schon erklärt, dass wir eine Durchseuchung benötigen, damit die Verbreitung sich langfristig einschränkt.

Heute gebe ich euch noch ein paar Hinweise für den Alltag, wodurch euer Immunsystem „keine Überstunden mehr leisten muss“ und Kapazität hat, sich um die notwendigen Dinge zu kümmern.

Pilze

Pilze regen in unserem Körper die Bildung eines Stoffes namens Interferon Gamma an. Dieser wiederum ist ein sehr wichtiger Teil der Virusabwehr unseres Immunsystems. Aus diesem Grund sollten in der aktuellen Zeit mehrmals pro Woche unterschiedliche Pilzarten auf dem Speiseplan stehen.
Wer den Aufwand des Kochens scheut, kann natürlich auch Pilz-Extrakte zuführen, in denen hochkonzentriert die wichtigsten Wirkstoffe enthalten sind.

Mehr als 30 Pflanzen pro Woche

Eine große Nahrungsvielfalt erhöht die Diversität unserer Darmbewohner – dem Mikrobiom (Bakterien, Viren, Pilze). Dieses wiederum bildet die Grundlage für eine starke Darmbarriere. Sie gehört zur ersten Abwehrreihe unseres Körpers und ist somit essentiell für ein optimal funktionierendes Immunsystem. Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die mehr als 30 verschiedene Pflanzen pro Woche essen eine deutlich größere Vielfalt in der Zusammensetzung ihres Mikrobioms aufweisen. Das macht die Immunbarriere stabiler und flexibler.

Natürlich ist es im Alltag fast unmöglich, so viele unterschiedliche Pflanzenarten in den wöchentlichen Speiseplan zu integrieren. Aber auch Diversifikation im kleineren Maßstab kann schon Wunder wirken – unser Darm freut sich über jede Abwechslung .

Nüchtern – Bewegung

Eine Sporteinheit am Morgen in nüchternem Zustand regt unter anderem die Bildung von Lactoferrin an. Dies ist ein körpereigenes Eiweiß, dass stark antiviral wirkt. Zusätzlich hat einen es antibakteriellen Effekt, fördert nützliche Bakterien und hemmt Entzündungen.

Somit kann es als kleines „Wundermittel“ bezeichnet werden.

Am Besten verlagert Ihr diese Bewegungseinheit in den Wald, denn Stoffe aus der Natur erhöhen nachgewiesen die Anzahl unser Immunzellen (v.a. natürliche Killerzellen).

Nutzt die aktuelle Zeit für euch und eure Gesundheit.

Teilt diesen Beitrag gerne wieder mit Freunden, Bekannten und der Familie.

Bei Fragen könnt ihr euch jeder Zeit gerne melden.

Mit besten Grüßen

Tobias Homburg